Seit meinem Start ins Berufsleben arbeite ich mit Worten: als Journalist, Pressesprecher, Texter und Redenschreiber. Ich war irgendwie immer in der Mitte des Geschehens, immer am Puls politischer Debatten und medialer Aufregung.
Aber die ständig zunehmende Geschwindigkeit, das permanent wachsende Digitale Rauschen der vergangenen Jahrzehnte – es hat mir ein tiefes Gefühl vermittelt: Wir sind dabei, etwas Wichtiges zu verlieren. Wir haben uns so sehr auf Effizienz, Algorithmen und kurzfristige Schlagzeilen konzentriert, dass wir vergessen haben, was wirklich zählt: Die Menschliche Intelligenz, die tiefe Verbindung zur Natur, das unbeschwerte Leben im Hier und Jetzt.
Dieses Gefühl treibt mich an, meinen eigenen Kompass neu zu kalibrieren – weg vom Trubel, hin zum Wesentlichen.
wir-menschen.de ist meine Antwort auf diese Beschleunigung. Es geht nicht darum, eine politische Theorie abzulegen, sondern ein Leben zu zeigen. Ein bewusstes Leben in Dortmund und dem Ruhrpott bedeutet für mich Bewegung möglichst ohne Auto, lokale Verbundenheit statt globaler Distanz und Nachhaltigkeit als Lebensstil, nicht nur als Schlagwort.
Wir sollten auf die Kraft der Begegnung, des Handschlags und des gemeinsamen Atems setzen. Das sind die Quellen menschlicher Intelligenz, die keine Künstliche Intelligenz ersetzen kann. Mein Blog ist daher kein Meinungskanal, sondern ein Archiv lebender Beispiele: Geschichten über lokale Netzwerke, Berichte über nachhaltige Wege und Reflexionen darüber, wie wir unsere Gesellschaft und ihre Politik durch eine soziale und humane Linse sehen können.
Ich möchte mit dieser Plattform etwas schaffen, das nicht nur mich erinnert, sondern auch bleibt. Ich möchte hier eine Plattform für alle aufbauen, die das unbeschwerte Leben suchen, aber wissen wollen: Wie fange ich an?
wir-menschen.de ist eine gemeinsame Reise. Es geht darum, gemeinsam einen Weg zu finden, der über den persönlichen Erfolg hinausgeht, ein Erbe von Menschlichkeit und bewusstem Handeln zu schaffen.
Wenn du auch glaubst, dass das beste System immer das menschliche ist, lade ich herzlich ein: Sei Teil dieses Kompasses. Erzähle uns von deinen Wegen, teile deine Begegnungen und lass uns gemeinsam die Geschichten schreiben, die zählen.
Wer bin ich?
Markus Schulte, 1966 in Dortmund geboren. Ich habe früh in meinem Leben zum Journalismus gefunden habe. Nach meinen Anfängen in Lokalredaktionen führte mich der Weg weiter in den Wissenschaftsjournalismus. Dort interessierte mich vor allem, was psychologische Erkenntnisse über unser Handeln verraten – und warum wir oft nicht einfach „mal anders“ handeln.
Mitte der 1990er-Jahre arbeitete ich als freier Journalist in Dortmund, mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Umwelt. Ich schrieb und recherchierte unter anderem für dpa, die taz, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Rundschau, Natur, die Woche und die ZEIT. Einige meiner Texte aus dieser Zeit – zum Beispiel Armes Land, Zuviel des Guten, Mit Bayerns Segen oder Amtshilfe für Müllverbrenner – sind bis heute online verfügbar.
Und heute?
Seit dem Corona-Jahr 2020 schreibe ich wieder regelmäßig – auf verschiedenen Kanälen, in unterschiedlichen Formaten. Viele Texte aus beiden Schaffenszeiten von 1995 an habe ich in diesem Blog gesammelt. Meist bin ich dabei Journalist: Ich recherchiere, übersetze und ordne ein. Und manchmal kommentiere ich auch.
Foto: Peter Dorn, Kamen